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noch Licht, und der weiße Wagen des Athleten war ganz erleuchtet. Auch die Hunde verrieten ihn nicht, genau wie immer zogen sie die Schwänze ein, wie er jetzt so daherkam. Der Nero beschnupperte gar die feuchten roten Stellen und ging gehorsam hinter ihm her.

Jogo machte seinen letzten Rundgang. Gerne hätte er die vielen Fesseln gelöst und allen die Freiheit gegeben, die er liebte – dem Getier jeglicher Art. Er kannte ihre Ängste und Qualen, wenn irgendwo eine Flamme aufloderte, wie sie dann so verzweifelt in die Zügel bissen, seine schönen Hengste. Und die Vögel würden aufflattern und in der Glut umkommen mit kläglichen Rufen, die seltenen Papageien und Sittiche. – Und – seine Affen … ja, die mußte er wenigstens retten – den Philipp …

Empfohlene Zitierweise:

Victor Hadwiger: Des tragischen Affen Jogo Liebe und Hochzeit. Axel Juncker, Berlin 1920, Seite 79. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Des_tragischen_Affen_Jogo_Liebe_und_Hochzeit.djvu/80&oldid=933133 (Version vom 10.12.2009)