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| unbekannt, Adolf Böttger (Übersetzer): Die blutige Rache einer jungen Frau |
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Zwei Tage später, als Changyih heimkehren wollte, sagte sie zu ihm: „Ich habe ein heftiges Verlangen, lieber Freund, Dir zu folgen und mit Dir zusammen zu leben, aber ich weiss nicht, ob Du dies zufrieden bist oder nicht?“ Changyih entgegnete: „Ei, wenn Du im Stande bist mich zu begleiten, was sollte ich denn dagegen haben?“ Darauf erwiederte die Frau: „Nun dann würdest Du wohl so gütig sein, und ein kleines hölzernes Täfelchen bereit halten mit der Aufschrift: Dies ist die Tafel des Geistes der Fräulein Neen urh. Diese kannst Du in Deine Reisetasche stecken; wenn Du sie dann heraus nimmst und mich rufst, werde ich Dir augenblicklich erscheinen.“ Unser Freund Changyih versprach Alles dies genau zu befolgen. Seine Genossin sagte ferner zu ihm: „Ich habe fünfzig Silberthaler |
unbekannt, Adolf Böttger (Übersetzer): Die blutige Rache einer jungen Frau. Wilhelm Jurany, Leipzig 1847, Seite 7. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Die_blutige_Rache_einer_jungen_Frau.djvu/008&oldid=949450 (Version vom 27.12.2009)