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| unbekannt, Adolf Böttger (Übersetzer): Die blutige Rache einer jungen Frau |
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Aber Lẅan, wie schon oben bemerkt, war erstens wie eine Melone in der Reife – sie war mannbar, und doch nicht verheirathet, sie war ein Mädchen, das die Liebe kannte und nach Genuss schmachtete; dann war sie aber auch voll Geist und Talent, was sie durchaus nicht in dunkler Verborgenheit begraben wollte – sie nahm deshalb eines der feinsten blumigsten Papiere, und schrieb in acht Zeilen ihre Antwort: Rein ist mein Wesen wie ein Jaspis ohne Flecken. – Ich stamme aus einem hohen Hause, dessen Abkömmlinge Generale und Minister waren. – In der Stille des Abends blick’ ich in den Mond mit meiner Mutter. – |
unbekannt, Adolf Böttger (Übersetzer): Die blutige Rache einer jungen Frau. Wilhelm Jurany, Leipzig 1847, Seite 19. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Die_blutige_Rache_einer_jungen_Frau.djvu/021&oldid=949274 (Version vom 27.12.2009)