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| unbekannt, Adolf Böttger (Übersetzer): Die blutige Rache einer jungen Frau |
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Des jungen Mannes Hoffnungen waren furchtbar getäuscht und all die Bitterkeit getäuschter Liebe erhob sich gespenstig vor seinen Augen, er schalt sie und warf ihr die Sinnesänderung vor, und kaum konnte er seinen Thränen wehren. Lẅan sah seinen Zustand und sprach: „Ich bin ein tugendhaftes Mädchen, und Sie, mein Herr, sind, wie ich glaube, kein Wüstling. Nur die Jugend besitzt Gaben und Kräfte und das Mädchen die Schönheit. Das mögen die Gründe sein, weshalb wir uns so leidenschaftlich lieben. Ich habe Dich heimlich in mein Zimmer eingelassen und halte mich jetzt ganz für die Deine, und Du hast mich ganz in Deiner Gewalt; würde es aber nicht eine traurige Rückkehr werden
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unbekannt, Adolf Böttger (Übersetzer): Die blutige Rache einer jungen Frau. Wilhelm Jurany, Leipzig 1847, Seite 39. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Die_blutige_Rache_einer_jungen_Frau.djvu/041&oldid=949338 (Version vom 27.12.2009)