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| unbekannt, Adolf Böttger (Übersetzer): Die blutige Rache einer jungen Frau |
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Da Tingchangs Herz noch unentschlossen war, so ersuchte Keaou Lẅan ihre Tante, jeden Umstand, welcher mit des jungen Tingchangs Wunsch, in die Heimath zurückzukehren, zusammenhing, wohl zu merken und ihn ganz bündig ihrem Vater mitzutheilen. Denselben Tag fiel wieder das Twanchangfest, und der alte Herr Wang hatte ein kleines Abschiedsmahl zu Ehren seines Neffen veranstaltet und ihn ausserdem mit einer ansehnlichen Summe versehen, um seine Reise bestreiten zu können. Unter diesen Umständen erlaubte Tingchangs Gefühl für Anstand, nicht länger zu zögern oder fernere Entschuldigungen zu suchen. Er konnte nichts Anderes thun, als sein Gepäck in Ordnung bringen und seine Lenden zur Reise gürten. – In der Nacht hielt Lẅan Wein in dem duftigen Zimmer bereit und sandte eine Einladung an Tingchang. Sie wiederholten alle ihre früheren Schwüre und feierten aufs neu ihren Hochzeitstag. Tante Tsaou |
unbekannt, Adolf Böttger (Übersetzer): Die blutige Rache einer jungen Frau. Wilhelm Jurany, Leipzig 1847, Seite 45. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Die_blutige_Rache_einer_jungen_Frau.djvu/047&oldid=949345 (Version vom 27.12.2009)