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Der eine Bursche hielt einen Leierkasten unter dem Arm, in welchen Platten eingelegt wurden, und auf dem man wahrscheinlich bald Musik machen wollte. Der Wirt hatte mir erzählt, das Ehepaar habe eine Seidenblumenfabrik in Norddeutschland. Ich sah mit einem Blick: wenn der Leierkasten spielen und die Chenilleaffen tanzen würden, wenn die Zwerge, die Marinesoldaten, der Student, der Drogist, der Zolloffizier sich untereinander Duelle wünschen und die Russin wie eine Unke neues Unglück prophezeien würde, wäre meines Bleibens hier nicht lange, und ich würde bald von diesem Ort fortflüchten müssen. Das wäre vielleicht das einzige Unglück, das |
Max Dauthendey: Geschichten aus den vier Winden. Albert Langen, München 1915, Seite 319. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Geschichten_aus_den_vier_Winden_Dauthendey.djvu/320&oldid=1367178 (Version vom 4.12.2010)