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Drüben beim Bärenbauern herrscht jetzt der Sepp als Hausherr. Sein junges blondes Weib trägt den ersten Buben an der Brust. Verlegen, die Mütze zwischen den Händen drehend, hatte er die alte Spielgefährtin begrüßt. Sie wußten im Dorf von mir: daß ich die „heilige Kirche“ bekämpfte und es mit den Freidenkern hielt! Warum schmerzt mich das alles so sehr? Was konnten die Wenigen mir sein, da ich den Vielen gehörte?
„Bleib noch, mein Kind, bleib noch, – du bist noch so schwach –“ bat sie. „Ich werde dir morgen beweisen, daß ich stark bin –“ lächelte ich …
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Lily Braun: Memoiren einer Sozialistin. Albert Langen, München 1909, Seite 654. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Memoiren_einer_Sozialistin_-_Lehrjahre_(Braun).djvu/656&oldid=1334770 (Version vom 7.11.2010)