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„Es wird frisch,“ sagte Olga Iwanowna und fuhr zusammen. Rjabowskij hüllte sie in seinen Mantel und versetzte traurig: „Ich fühle mich ganz in Ihrer Gewalt. Ich bin ein Sklave. Warum sind Sie heute so bezaubernd?“ Er blickte sie die ganze Zeit unverwandt an, seine Augen waren so schrecklich, und sie fürchtete, ihn anzusehen. „Ich liebe Sie wahnsinnig…“ flüsterte er, während sein Atem ihre Wange berührte. „Sagen Sie mir nur ein einziges Wort, und ich werde nicht mehr leben, werde meine Kunst aufgeben…“ murmelte er in höchster Erregung. „Lieben Sie mich, lieben Sie mich…“ |
Anton Pawlowitsch Tschechow: Von Frauen und Kindern. Musarion, München 1920, Seite 148. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Von_Frauen_und_Kindern_(Tschechow).djvu/148&oldid=1137131 (Version vom 8.06.2010)