Seite:Der Bundschuh zu Lehen im Breisgau.djvu/78

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wir ettwas diß Handels erfaren, so Euch oder andre Personen betreffen mocht, daß wir Euch sollichs nit verhalten, und nach allem unserm Vermögen verdienen wollen. Gott well üch bewaren! Datum Mittwochs nach Lucä (19. October.) Anno 13.

Maister und Rat
zu Schletstatt.
Den fürsichtigen ersamen und wisen, dem Burgermeister und dem Rat zu Fryburg im Brißgow, unsern besondern lieben und guten Fründen.


Nro. 14.

Edlen vesten fürnemen und wisen günstig lieb Herren und Fründt. Euch sigen min gutwillig früntlich Dienst zuvor bereit. Uff binacht spot ist mir gewiße Bottschaft zukomen, wie Joß von Lehen mit sinen Gesellen von Basel us uff Mittwoch nechst verschinen uf Schaffhusen zuzogen. Doch haben sie sich getheilt, und die von Basel nachgefolgt, zwen derselben fänglich umb Liechstal angenommen und gen Basel in die Gefängniß geführt, und in derselben Nacht pinlich gefragt, und aber Jos mit dem Fendlin, so er im Busen getragen, entrunnen. Doch haben sie uff allen Strassen laßen nachfolgen, daß ich an Gott hoff, er so1l u'derliegen. So1ichs hab ich uß guter und früntlicher Meinung nit wellen verhalten. Datum Brisach uf Samstag zu Nacht nach Lucä (22. October) Anno 13.

Jacob Sturtzel von
Buechen Doctor.
Den edlen vesten fürnemen und wysen, Burgermeister und Rath der Statt Fryburg minen günstigen lieben Herrn und Fründen.


Empfohlene Zitierweise:

Heinrich Schreiber: Der Bundschuh zu Lehen im Breisgau. Freiburg im Breisgau, 1824, Seite 72. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Der_Bundschuh_zu_Lehen_im_Breisgau.djvu/78&oldid=1722728 (Version vom 18.11.2011)