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| Charles Dickens: Der Weihnachtsabend. Übersetzt von Edward Aubrey Moriarty |
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Und als jetzt Scrooge sah, wie der Herr des Hauses, die Tochter zärtlich an seine Seite geschmiegt, sich mit ihr und ihrer Mutter an seinem eigenen Heerd niedersetzte; und wie er dachte, daß ein solches Wesen eben so lieblich und hoffnungsreich ihn hätte Vater nennen und wie Frühlingszeit in dem öden Winter seines Lebens hätte sein können, da wurden seine Augen wirklich trübe. „Bella,“ sagte der Mann, sich lächelnd zu seiner Gattin wendend, „ich sah heut Nachmittag einen alten Freund von Dir.“ „Wer war es?“ „Rathe.“ „Wie kann ich das? Ach, jetzt weiß ich,“ fügte sie sogleich hinzu, lachend, wie er lachte. „Mr. Scrooge.“ „Ja, Mr. Scrooge. Ich ging an seinem Comptoirfenster vorüber; und da kein Laden davor war und er Licht drin hatte, mußte ich ihn fast sehen. Sein Compagnon liegt im Sterben, hörte ich, und er saß allein dort. Ganz allein in der Welt, glaube ich.“ |
Charles Dickens: Der Weihnachtsabend. Übersetzt von Edward Aubrey Moriarty. J. J. Weber, Leipzig 1844, Seite 58. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Dickens_Der_Weihnachtsabend.djvu/61&oldid=1006723 (Version vom 22.01.2010)