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| Anonym: Edda |
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Loki.
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Und willst du, Frigg, daß ich ferner gedenkeMeiner Meinthaten, Freyja.
29
Irr bist du, Loki, daß du selber anführstDie schnöden Schandthaten. Loki.
30
Schweig du, Freyja, dich vollends kenn ich:Keines Makels mangelst du; Freyja.
31
Deine Zunge frevelt; doch fürcht ich, daß sie dirWenig Gutes gellt. Loki.
32
Schweig du, Freyja, Gift führst du mit dir,Bist alles Unheils voll. Niördr.
33
Die Schöngeschmückten, das schadet nicht,Wählen Männer wie sie mögen; Loki.
34
Schweig du, Niördr, von Osten gesendetAls Geisel bist du den Göttern. |
Karl Simrock (Hrsg.): Die Edda, die ältere und jüngere, nebst den mythischen Erzählungen der Skalda, 6. Aufl., Stuttgart 1876, Seite 76. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Edda_(1876).djvu/084&oldid=941901 (Version vom 18.12.2009)