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Jetzt ließ einer der Offiziere drüben ein Seil, an dem ein Stein befestigt war, als Lot in die Tiefe hinab, während gleichzeitig der den Scheinwerfer bedienende Mann dessen Lichtkegel in den Abgrund hinabrichtete. Der Offizier war von dieser kurzen Untersuchung sehr befriedigt und äußerte zu seinem Kameraden, einem Major, daß der Schlund mit Hilfe von Leitern unschwer zu passieren sei. – Nach einer Weile verschwanden die Franzosen dann wieder, so daß Blenkner nun auch selbst in größter Hast nach dem Lagerplatz zurückeilen konnte, wo er Plautsack das eben erlebte berichtete und hinzufügte, daß es ihre Pflicht sei, den Franzosen, die noch in dieser Nacht wiederkehren wollten, mit allen Mitteln das Überqueren der Schlucht unmöglich zu machen. |
W. Belka: Die Höhlen von Saint-Pierre. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 39. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_H%C3%B6hlen_von_Saint-Pierre.pdf/40&oldid=1832354 (Version vom 24.06.2012)