Seite:Die araner mundart.djvu/20

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
– 4 –

ai aiə „gesicht“, air. aged; aiəl̄ ail̄ „hitze“ (vgl. II 251, 14), air. adall?; aiən „kessel“, air. aigen; aiərk airk (vgl. II 251, 15) „horn, geweih“, air. adarc; auən̄ aun̄ (vgl. II 251, 15) „fluss“, air. abann; ā „glück, darrofen, furt“, mir. ág, mir. áith, air. áth; āwul āwl̥ „glücklich“, ághamhal (Molloy 49: áthúil); bau „bogen“, mir. boga, aengl. boga; bauər baur (vgl. II 251, 16) „taub“, air. bodar; „zuneigung“, mir. báid báde (Molloy 35: báighe); „ertränken, baden“ (Molloy 81: bághthadh), air. bádud; bāĭm „ertränke, mache nass“, mir. báidim; bēl „mund“, air. bél; bēl (neben biəl) „beil“, air. biail; bēs bēsə (vgl. II 262, 26 und Molloy 33) „sitte, betragen, gewohnheit“, air. bés; „nahrung“ (vgl. II 263, 15), beathughadh, Keat., bĭaiəx „tier“, beathadhach, Keat., beide von beatha, air. bethu; bĭai bai 3. sing. fut. zu tāĭm „ich bin“, air. biaid bieid; bĭō „lebendig“ air. béo bíu; blā „blüte, blume“, mir. bláth; blāklī́ blāḱlī́ „Dublin“, Baile-atha-cliath (die erste silbe als schwach betonte ist eingipflig); blāx „buttermilch“, mir. bláthach; blā „melken“, wohl neugebildete infinitivform zu bleaghaim, O’R., statt blighim nach bleaghan aus mir. blegon, dabei unter einfluss von blāx „buttermilch“ (blān „melken“, mir. blegon, scheint eingipflig zu sein); blīm „melke“, mir. bligim; „kuh“, air. bó; bōhr̥ „weg“, mir. bóthar; bōhŕīn „feldweg, gasse“, von bōhr̥; brāhŕ̥ „klosterbruder“, air. bráthir; brāx „jüngstes gericht“, air. bráth; brōg „schuh“, mir. bróc, aengl. bróc, anord. brókr; bŕǡ „schön“, mir. breagha (O’Clery); bŕǡxə bŕǡxcə „schönheit“, von bŕǡ; bŕēg „lüge“, air. bréc; bŕēgān „spielzeug“, von bŕēg; bŕēgəx „lügnerisch“, mir. brécach; bŕīȷ „Brigitta“, air. Brigit; bŕō „bedrücken“, Keat. breódh; bŕōĭm „bedrücke“, Keat. breódhaim, breóghaim; dauəx daux, f., „fass“ (vgl. II 251, 15. 266, 5), aschott. dabach (Bk. of Deer); dauən daun „welt“ (vgl. II 251, 16), air. domun; dauən daun „tiefe“, air. domain; dəlī́ ȷlī (neben dəlíə) „gesetz“ (vgl. II 251, 17), air. dliged; dəlū? „kette, werfte“ (des gewebes) (vgl. II 266, 23), air. dlúth; „brennen“, Molloy 81: dóghadh, dōĭm „brenne, verbrenne“, dóghaim dóighim, mir. dóud dóim; ȷauəl ȷaul „teufel“, air. diabul; ȷēgə „göttlich“, diaga (Molloy 50) (Keat. diadha aus air. diade); ȷēŕḱə (nicht ȷēŕḱ, wie II 80, 32) „almosen“, déirc (Molloy 35: déirce) mir.

Empfohlene Zitierweise:

Franz Nikolaus Finck: Die araner mundart. N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1899, Seite 4. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_araner_mundart.djvu/20&oldid=1540224 (Version vom 23.04.2011)