Seite:Die erzwungene Heirath-Molière-Baudissin-1866.djvu/10

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Geronimo. Die Tochter des Herrn Alcantor? –

Sganarelle. Eben die.

Geronimo. Und Schwester eines gewissen Alcidas, der sich’s heraus nimmt, einen Degen zu tragen? –

Sganarelle. Ganz recht.

Geronimo. Herr meines Lebens! –

Sganarelle. Nun, was sagt Ihr dazu? –

Geronimo. Sehr gute Partie; heirathet nur recht bald.

Sganarelle. Habe ich nicht sehr Recht gehabt, diese Wahl zu treffen? –

Geronimo. Versteht sich. Ei, da seid Ihr ja sehr gut untergebracht! Verliert ja keine Zeit.

Sganarelle. Ich bin ganz erfreut, daß Ihr’s so anseht. Ich danke Euch für Euren Rath, und lade Euch heut Abend zu meiner Hochzeit ein.

Geronimo. Ich werde nicht verfehlen zu kommen, und zwar will ich Euch zu Ehren maskirt erscheinen.

Sganarelle. Euer Diener.

Geronimo (bei Seite). Die junge Dorimene, Tochter des Herrn Alcantor, und der

Empfohlene Zitierweise:

Molière übersetzt von Wolf Graf von Baudissin: Die erzwungene Heirath. S. Hirzel, Leipzig 1866, Seite 314. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_erzwungene_Heirath-Moli%C3%A8re-Baudissin-1866.djvu/10&oldid=1852091 (Version vom 26.07.2012)