Seite:Die erzwungene Heirath-Molière-Baudissin-1866.djvu/16

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Pancratius (spricht wieder in die Coulissen). Weißt Du wohl, was Du gemacht hast? – Einen Syllogismum in Balordo 2.

Sganarelle. Ich wünschte ...

Pancratius. Der major ist absurd, der minor falsch und die conclusio lächerlich.

Sganarelle. Ich ....

Pancratius. Ich wollte lieber sterben, als Dir Recht geben; und ich werde meinen Satz bis zum letzten Tropfen Tinte behaupten.

Sganarelle. Kann ich ....

Pancratius. Ja; ich vertheidige das Axiom pugnis et calcibus, unguibus et rostro.

Sganarelle. Darf man fragen, Herr Aristoteles, was Euch so in Zorn gesetzt hat? –

Pancratius. Die gerechteste Sache von der Welt.

Sganarelle. Ja, aber was denn? –

Pancratius. Kommt solch ein Ignorant, und will einen grundfalschen Satz behaupten; einen schauderhaften, abscheulichen, empörenden Satz! –

Sganarelle. Darf ich fragen, was es ist?

Empfohlene Zitierweise:

Molière übersetzt von Wolf Graf von Baudissin: Die erzwungene Heirath. S. Hirzel, Leipzig 1866, Seite 320. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_erzwungene_Heirath-Moli%C3%A8re-Baudissin-1866.djvu/16&oldid=1852097 (Version vom 26.07.2012)