Seite:Die erzwungene Heirath-Molière-Baudissin-1866.djvu/18

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Sganarelle. Laßt jetzt den Hut und die Form in Ruhe. Ich habe Euch etwas vorzutragen.

Pancratius. Erzarroganter Narr! –

Sganarelle. Gebt Euch doch zufrieden. Ich ....

Pancratius. Ignorant! –

Sganarelle. Aber, mein Gott! Ich ....

Pancratius. Solchen Unsinn gegen mich behaupten zu wollen! –

Sganarelle. Er hat Unrecht. Ich ....

Pancratius. Ein Satz, den Aristoteles verwirft! –

Sganarelle. Gewiß. Ich ....

Pancratius. Und zwar ganz ausdrücklich! –

Sganarelle. Ihr habt vollkommen Recht. (Er spricht nun ebenfalls in die Coulissen.) Ja, Ihr seid ein Esel und ein unverschämter Kerl, daß Ihr gegen einen Doctor disputiren wollt, der lesen und schreiben gelernt hat. – So, nun ist’s gut; jetzt bitte ich aber, hört mich an. Ich will Euch wegen einer Sache um Rath fragen, die mich in Verlegenheit setzt. Ich bin Willens eine Frau zu nehmen, die mir in meinem Hause Gesellschaft leisten soll. Das Mädchen ist schön und gut gewachsen, sie gefällt mir sehr, und ist ganz damit einverstanden mich zu heirathen; ihr Vater hat

Empfohlene Zitierweise:

Molière übersetzt von Wolf Graf von Baudissin: Die erzwungene Heirath. S. Hirzel, Leipzig 1866, Seite 322. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_erzwungene_Heirath-Moli%C3%A8re-Baudissin-1866.djvu/18&oldid=1852099 (Version vom 26.07.2012)