Seite:Die erzwungene Heirath-Molière-Baudissin-1866.djvu/28

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Sganarelle. Das Mädchen, das ich heirathen will, ist jung und schön.

Marphurius. Das ist nicht unmöglich.

Sganarelle. Thue ich nun gut oder nicht, wenn ich sie nehme? –

Marphurius. Eins von beiden.

Sganarelle (beiseit). Aha! der pfeift wieder aus einem andern Ton. (Laut.) Ich frage, ob es rathsam für mich ist, das Mädchen, von dem ich Euch sage, zu heirathen?

Marphurius. Je nachdem.

Sganarelle. Soll ich’s bleiben lassen?

Marphurius. Vielleicht.

Sganarelle. Ich bitte Euch, gebt mir doch eine ordentliche Antwort!

Marphurius. Das ist auch meine Absicht.

Sganarelle. Ich habe eine große Neigung zu dem Mädchen.

Marphurius. Das ist denkbar.

Sganarelle. Der Vater hat sie mir zugesagt.

Marphurius. Warum nicht? –

Empfohlene Zitierweise:

Molière übersetzt von Wolf Graf von Baudissin: Die erzwungene Heirath. S. Hirzel, Leipzig 1866, Seite 332. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_erzwungene_Heirath-Moli%C3%A8re-Baudissin-1866.djvu/28&oldid=1852110 (Version vom 26.07.2012)