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| Molière übersetzt von Wolf Graf von Baudissin: Die erzwungene Heirath |
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Marphurius. Die Sache ist thunlich. Sganarelle. Was meint Ihr davon? Marphurius. Die Unmöglichkeit liegt nicht vor. Sganarelle. Was würdet Ihr aber thun, wenn Ihr an meiner Stelle wärt? – Marphurius. Davon weiß ich nichts. Sganarelle. Was rathet Ihr mir? – Marphurius. Was Euch beliebt. Sganarelle. Ich möchte verrückt werden! – Marphurius. Dafür bin ich nicht verantwortlich. Sganarelle. Hole der Teufel den alten Träumer! Marphurius. Wie es kommt, so kommt es. Sganarelle. Daß Dich die Pest, Du infamer Leute-Schinder! – Du sollst mir gleich aus einem andern Ton brummen, Du toller Hund von einem Philosophen! – (Er giebt dem Marphurius Stockschläge.) |
Molière übersetzt von Wolf Graf von Baudissin: Die erzwungene Heirath. S. Hirzel, Leipzig 1866, Seite 333. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_erzwungene_Heirath-Moli%C3%A8re-Baudissin-1866.djvu/29&oldid=1852111 (Version vom 26.07.2012)