Seite:Die erzwungene Heirath-Molière-Baudissin-1866.djvu/3

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Erste Scene.

Sganarelle (spricht zu den Leuten in seinem Hause). Ich bin im Augenblick wieder da; gebt nur Acht auf das Haus, und daß Alles ordentlich zugeht. Wenn Jemand Geld bringt, so holt mich bei dem Herrn Geronimo; und verlangt man etwas von mir, so sagt, ich sei ausgegangen und käme heut den ganzen Tag nicht wieder.


Zweite Scene.
Sganarelle. Geronimo.

Geronimo (der die letzten Worte gehört hat). Das ist ein sehr verständiger Befehl.

Sganarelle. Ah, bester Herr Geronimo, ich treffe Euch zur guten Stunde; ich ging gerade aus, Euch aufzusuchen.

Geronimo. Und in welcher Veranlassung, wenn ich fragen darf? –

Sganarelle. Um Euch etwas mitzutheilen, was mir im Kopfe herumgeht, und Euch zu bitten, mir Euren Rath in dieser Angelegenheit zu geben.

Empfohlene Zitierweise:

Molière übersetzt von Wolf Graf von Baudissin: Die erzwungene Heirath. S. Hirzel, Leipzig 1866, Seite 307. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_erzwungene_Heirath-Moli%C3%A8re-Baudissin-1866.djvu/3&oldid=1852112 (Version vom 26.07.2012)