Seite:Die erzwungene Heirath-Molière-Baudissin-1866.djvu/31

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

Sganarelle. Wie es kommt, so kommt es.

Marphurius. Laß mich nur machen! –


Neunte Scene.

Sganarelle. Wahrhaftig; man kann auch nicht ein vernünftiges Wort aus dem verdammten Kerl herausbringen, und ist zuletzt eben so klug, als zuerst. Was soll ich nun machen? Ueber die Folgen meiner Heirath bin ich so ungewiß wie je: es ist nie ein Mensch in solcher Verlegenheit gewesen. Ah, da kommen Zigeunerinnen: die sollen mir wahrsagen.


Zehnte Scene.
Zwei Zigeunerinnen. Sganarelle.
(Die Zigeunerinnen tanzen, singen und schlagen ihre Schellentrommel.)

Sganarelle. Hübsch sind sie obendrein. Hört einmal, meine schönen Kinder, könntet Ihr mir vielleicht wahrsagen 5? –

Erste Zigeunerin. Ja, mein guter Herr; das können wir alle Beide.

Zweite Zigeunerin. Du brauchst uns nur die Hand zu geben mit dem bekreuzten Geldstück drin, und wir werden Dir prophezeien, was Dir lieb sein wird.

Empfohlene Zitierweise:

Molière übersetzt von Wolf Graf von Baudissin: Die erzwungene Heirath. S. Hirzel, Leipzig 1866, Seite 335. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_erzwungene_Heirath-Moli%C3%A8re-Baudissin-1866.djvu/31&oldid=1852114 (Version vom 26.07.2012)