Seite:Die erzwungene Heirath-Molière-Baudissin-1866.djvu/33

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Zweite Zigeunerin. Hörner? –

Sganarelle. Ja.

Erste Zigeunerin. Hörner? –

Sganarelle. Ja. Ob ich nicht vielleicht Hörner zu fürchten habe? –

(Die beiden Zigeunerinnen tanzen und singen.)

Sganarelle. Zum Henker, das ist ja keine Antwort; gleich kommt her. Ich habe Euch beide gefragt, ob mir auch Hörner bevorstehen? –

Zweite Zigeunerin. Hörner? – Dir?

Sganarelle. Ja, Hörner; ob ich ihnen nicht entgehen kann?

Erste Zigeunerin. Ihnen entgehen? Du? –

Sganarelle. Ja, ob ich ihnen entgehen kann oder nicht? -

(Die zwei Zigeunerinnen tanzend und singend ab.)


Elfte Scene.

Sganarelle. Hole der Henker die verdammten Racker, die mich in der Ungewißheit lassen! – Ich muß durchaus erst wissen, welches Schicksal ich in meiner Heirath zu erwarten habe. Deshalb will ich zu dem großen Zauberer gehen, von dem alle Welt erzählt, und der durch seine bewunderungswürdige Kunst Alles offenbart,

Empfohlene Zitierweise:

Molière übersetzt von Wolf Graf von Baudissin: Die erzwungene Heirath. S. Hirzel, Leipzig 1866, Seite 337. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_erzwungene_Heirath-Moli%C3%A8re-Baudissin-1866.djvu/33&oldid=1852116 (Version vom 26.07.2012)