Seite:Die erzwungene Heirath-Molière-Baudissin-1866.djvu/5
| Molière übersetzt von Wolf Graf von Baudissin: Die erzwungene Heirath |
|
|
|
|
Geronimo. Bei meiner Freundschaft! Sagt mir nur was es ist. Sganarelle. Ich möchte von Euch hören, ob ich wohlthun würde mich zu verheirathen. Geronimo. Wer, Ihr? – Sganarelle. Ja, ich selbst, in eigener Person. Was meint Ihr dazu? – Geronimo. Ich bitte Euch nur, mir vorher noch eine Frage zu beantworten. Sganarelle. Und welche? – Geronimo. Wie alt mögt Ihr jetzt wohl sein? Sganarelle. Ich? – Geronimo. Ja. Sganarelle. Meiner Treu’, das weiß ich nicht; aber ich befinde mich vortrefflich. Geronimo. Wie, Ihr wißt nicht ungefähr, wie alt Ihr seid? – Sganarelle. Nein. Wer denkt denn an so etwas? |
Molière übersetzt von Wolf Graf von Baudissin: Die erzwungene Heirath. S. Hirzel, Leipzig 1866, Seite 309. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_erzwungene_Heirath-Moli%C3%A8re-Baudissin-1866.djvu/5&oldid=1852132 (Version vom 26.07.2012)