Seite:Erzählungen von Marie von Ebner-Eschenbach.djvu/328
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Eine Regung von Mitleid erwachte in ihm – wie ein Schatten zog die Erinnerung an seine verstorbene Frau durch sein Gemüth. Aber selbst dieser leichte Schatten, den eine trübe Vergangenheit über die leichtströmende Gegenwart gleiten ließ, verflog. Was ist eine wehmüthige Erinnerung im Augenblick der seligsten Erfüllung? … Vorbei! vorbei! Friede mit den Todten, und Glück und Macht mit den Lebendigen!
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Empfohlene Zitierweise:
Marie von Ebner-Eschenbach: Nach dem Tode. In: Erzählungen. Berlin: Gebrüder Paetel, 1893. Seite 322. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Erz%C3%A4hlungen_von_Marie_von_Ebner-Eschenbach.djvu/328&oldid=903377 (Version vom 15.11.2009)