Seite:Erzählungen von Marie von Ebner-Eschenbach.djvu/334
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„Thekla!“ wiederholte Sonnberg. Marianne beeilte sich dem Vorwurf zu begegnen, der auf seinen Lippen schwebte: „Vergessen Sie nicht,“ sprach sie, „daß Menschen nur unbewußt Wunder thun. Es beängstigt sie, wenn man ihnen dafür dankt,“ setzte sie lächelnd hinzu.
Thekla blieb sich immer gleich. Vom Augenblick an, in welchem er in das Zimmer trat, war sie einzig und allein mit ihm beschäftigt, war freundlich und aufmerksam und widersprach ihm nie; sie gewöhnte sich sogar, Urtheile zu wiederholen, die er gefällt |
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Marie von Ebner-Eschenbach: Nach dem Tode. In: Erzählungen. Berlin: Gebrüder Paetel, 1893. Seite 328. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Erz%C3%A4hlungen_von_Marie_von_Ebner-Eschenbach.djvu/334&oldid=903450 (Version vom 15.11.2009)