Seite:FFC12.djvu/2

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von dem in ihren händen befindlichen material einsenden sollen. Die stadt Hamburg hat die räumlichkeiten zur verfügung gestellt, und prof. dr. Lauffer, mein stellvertreter im verbande und der vorsitzende der abteilung für volkskunde in dem Verband der geschichts- und altertumsvereine, hat die oberleitung darüber.

Ich möchte Ihnen nun folgenden vorschlag machen: Der verband tritt in corpore dem „FF“ bei. Ich würde, wenn Sie damit einverstanden sind, einen diesbezüglichen antrag stellen. Dadurch gliedern sich zugleich die einzelnen provinzial-, bez. landes-vereine dem „FF“ an. Die vermittlung geschieht durch die zentrale. Will also ein arbeiter über etwas aufschluss haben, so wendet er sich an den vorstand des lokalvereins, und dieser an die zentrale nach Hamburg, die dann die verbindung herstellt. Gewiss ist dieser weg etwas umständlich, aber er führt m. e. nur zum ziele, wenn wir alle lokalvereine, wie Sie die provinzialvereine bezeichnen, in den „FF“ bund hereinziehen wollen. Die antwort des „FF“ braucht aber dann nicht über die zentrale zu gehen, sondern erfolgt direkt an den lokalverein, der sie seinem mitglied zuzustellen hat und der von diesem zugleich auch die entstandenen kosten einzieht. Derselbe weg ist auch beim kauf der Schriften einzuschlagen. Ich nehme also an:

Im Verein für sächsische volkskunde abonnieren 10 mitglieder auf publikationen des „FF“. Diese melden sich bei ihrem vorstand in Dresden. Von hier aus erfolgt dann die anzeige nach der zentrale in Hamburg. Letztere sammelt die abonnentenzahl aller lokalvereine und teilt sie der leitung des „FF“ mit, der dann die exemplare an die lokalvereine[1] versendet und von diesen dafür den betrag erhält.


  1. Ich glaube, Ihre bezeichnung „lokalverein“ (in den statuten) deckt sich mit dem was wir „landes-, bez. provinzialverein“ nennen. Nur letztere kennen wir. Über den begriff „lokalverein“ müssten wir uns noch verständigen.
Empfohlene Zitierweise:

Kaarle Krohn: Dritter Bericht über die Tätigkeit des folkloristischen Forscherbundes „FF“. Suomalaisen Tiedeakatemian Kustantama, Hamina 1913, Seite 2. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:FFC12.djvu/2&oldid=1548335 (Version vom 8.05.2011)