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Infolge dieser übereinkunft werden, wie bereits prof. Mogk angedeutet hat, einige veränderungen in den statuten des „FF“-bundes nötig sein. Um diese zu bewerkstelligen und überhaupt die statuten festzustellen, müsste, wie prof. Mogk schon am 1927/1211 vorschlug, ein internationaler kongress, auf dem alles persönlich verhandelt werden könnte, ins auge gefasst werden.


Ausser den früher erwähnten berliner, sächsischen und deutschböhmischen lokalvereinen haben sich die schweizerischen und bairischen vereine für volkskunde dem „FF“-bund angeschlossen.

In Schweden sind zwei lokalvereine gegründet worden, einer in Lund und einer in Uppsala.

In Athen ist von prof. N. G. Polites eine auskunftstelle für das griechische material errichtet worden.

In Petersburg hat in der sitzung der Ethnographischen gesellschaft am 5/18 märz 1911 dr. A. D. Rudnev einen vortrag über die tätigkeit des bundes und über den anschluss der russischen folkloristen an denselben gehalten, welcher in Živaja Starina 1911 und auch als sonderabdruck erschienen ist.

In Moskau hat die Ethnographische abteilung der Kaiserlichen gesellschaft der freunde der naturkunde, anthropologie und ethnographie eine folkloristische kommission gegründet. Diese hat im mai 1912 ein programm für die einsammlung von erzeugnissen der volksliteratur herausgegeben. Prof. dr. Wl. Gordlewsky hat freundlichst versprochen auskunft über die dortigen sammlungen zu geben.

In Kazan hat ein junger märchenforscher, dr. W. Anderson das grösste interesse für die sache des „FF“-bundes bewiesen, dessen mitgliedern er bereits mit wertvollen auskünften behülflich gewesen ist.

In Dorpat hat der bibliothekar der Estnischen literaturgesellschaft

Empfohlene Zitierweise:

Kaarle Krohn: Dritter Bericht über die Tätigkeit des folkloristischen Forscherbundes „FF“. Suomalaisen Tiedeakatemian Kustantama, Hamina 1913, Seite 6. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:FFC12.djvu/6&oldid=1548339 (Version vom 8.05.2011)