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Von der pyrenäischen Halbinsel gelangen wir nach Italien, nach der Heimat Straparola’s und Basile’s. Italienische Märchensammlungen sind eine ganze Menge erschienen. Mit besonderem Eifer scheint die Sammelarbeit in den 70-er Jahren des letzten Jahrhunderts betrieben worden zu sein. Von den damals veröffentlichten italienischen Märchensammlungen erwähne ich erstens L. Gonzenbach’s wertvolle Sicilianische Märchen, 2 Bde (1870), die 92 Märchen enthalten. Der Wert der Sammlung wird durch R. Köhler’s Anmerkungen vermehrt, in welchen Varianten zu den Märchen teils aufgezählt, teils referiert werden. Gonzenbach’s Sammlung zog auch noch später Köhler’s Aufmerksamkeit auf sich. Er schrieb nämlich zu seinen früheren Anmerkungen Zusätze, die J. Bolte nach Köhler’s Tode in der Zeitschrift des Vereins für Volkskunde (VI 1896, S. 58–78 und 161–175) veröffentlichte und seinerseits noch vervollständigte. Von dem Inhalt der Märchen Gonzenbach’s, soweit sie in dem Verzeichnis der Märchentypen vorkommen, gibt uns die in FFC 10 (S. 13, 14) befindliche Übersicht einen Begriff. |
Antti Aarne: Übersicht der Märchenliteratur. Suomalaisen Tiedeakatemian Kustantama, Hamina 1914, Seite 39. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:FFC14.djvu/43&oldid=1714692 (Version vom 2.11.2011)