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232. Der Auerhahn und die Zugvögel: der Auerhahn will nicht mit den Zugvögeln zusammen wegziehn.
235. Der Eichelhäher borgt sich das Kleid des Kuckucks: gibt es nicht zurück.
236. Die Drossel lehrt die Taube (u. a.) den Nestbau: undichtes Nest.
238. Das scharfe Gesicht der Taube und das scharfe Gehör des Frosches: ein Samenkorn auf dem Felde; lässt das Korn aus der Höhe herabfallen.
240. Der Eiertausch der Taube: zwei für sieben.
242. Der Frosch wird aus seinem Versteck gelockt: die Krähe (u. a.) schwört, den Frosch nicht zu fressen; bricht ihren Eid.
245. Der Hausvogel und der Waldvogel: der Hausvogel rät dem Waldvogel, um sich zu blicken: der Waldvogel wird geschossen (vgl. No. 112).
246. Der Jäger spannt den Bogen: Gespräch der beiden Vögel; der eine bleibt, wird geschossen.
248. Der Hund und der Sperling: der Mann überfährt den Hund, den Freund des Sperlings; der Sperling rächt sich: der Mann verliert sein Pferd, seine Habe und zuletzt sein Leben (Grimm No. 58).


Die Fische.
250. Das Wettschwimmen der Fische: der Kaulbarsch hängt sich an den Schwanz des Lachses (oder a.), gewinnt (vgl. No. 275).
252. Der Hecht und die Schlange schwimmen um die Wette ans Land: die Drohung des Hechtes für den Fall, dass er gewinnt.
253. Die Fische in der Reuse: der kleine Fisch schlüpft durch die Masche heraus, der grosse bleibt stecken.


Empfohlene Zitierweise:

Antti Aarne: Verzeichnis der Märchentypen. Suomalaisen Tiedeakatemian Toimituksia, Helsinki 1910, Seite 10. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:FFC3.djvu/22&oldid=1535657 (Version vom 17.04.2011)