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Andere Tiere.
275. Der Wettlauf des Fuchses und des Krebses: der Krebs hängt sich an den Schwanz des Fuchses, gewinnt (vgl. No. 250) (Grimm No. 187).
[Das scharfe Gesicht der Taube und das scharfe Gehör des Frosches, siehe No. 238].
280. Die Ameise schleppt eine Last, die so gross ist wie sie selbst: die Wette des Raben (oder a.) und der Ameise.
285. Das Kind und die Schlange: die Schlange trinkt vom Milchnapf des Kindes; „iss auch vom Brot!“ (Grimm No. 105 I).


II.
Eigentliche Märchen.
A. Zaubermärchen.
Übernatürlicher Gegner (vgl. auch „die Märchen vom dummen Teufel“ II D).
300–359. Der Unhold (Riese, Drache, Teufel, Kobold etc.) wird überwunden:
300. Der Drachentöter: die Königstochter wird gerettet (in verschiedenen Verbindungen: der Schafhirt, die drei Hunde (Namen) u. s. w.) (vgl. No. 301, 303, 305, 466, 502, 530, 532, 553) (Gg No. 3 B).
301. Die drei geraubten Prinzessinnen:
A. Männer gehen auf die Suche nach den verschwundenen Prinzessinnen; kochen abwechselnd das Essen; Episode mit dem Zwerg; einer der Männer durch ein Loch unter die Erde und rettet die Prinzessinnen (vom Drachen u. a., vgl. No. 300); die Gefährten ziehen ihn nicht wieder empor, aber er rettet sich schliesslich (Grimm No. 91, Gg No. 5 A).
Empfohlene Zitierweise:

Antti Aarne: Verzeichnis der Märchentypen. Suomalaisen Tiedeakatemian Toimituksia, Helsinki 1910, Seite 11. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:FFC3.djvu/23&oldid=1535658 (Version vom 17.04.2011)