Seite:Hans Schiltbergers Reisebuch.djvu/010
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| Valentin Langmantel, Hans Schiltberger: Hans Schiltbergers Reisebuch nach der Nürnberger Handschrift. |
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1. Von dem grossen zug den chönig Sigmundt1 in die Thürckay thet ist hernach ze merckenn.
Anno domini M CCCLXXXX IIII schickt chönigk Sigmnndt zn Ungern auß in die christennhait umb hilff, wann im die hayden grossen schaden teten in dem land zn Ungern; do kam ein groß volck im zu hilff auß allen landen. Da nam er das volck zu im und zoch zu dem eyßnen thor, das do scheydt Ungerlandt und Pulgrey und die Walachei; und do fur er über die Thonau in die Pulgrey und do zoch er für ein Stadt genant Pudein, die ein hauptstat ist in der Pulgrey; und do kam der herre des lands und der stat2 und ergab sich in des chönigs genade, da besatzt der chönig die stadt mit dreyhundert mannen gutter ritter und knecht. Und do zoch er für ein andere stat3 und do waren vil Türcken in und do lag er V tag vor; und in der stat waren vil Türcken, die wolten die stadt [nicht] geben; do treyb das statvolck die Türcken mitt gewalt auß der stat und ergaben sich dem chönig und der Türcken wardt vil erschlagen und die anderen gefangen; die selben Stadt besatzt der chönig auch wol mitt zwayhundert mannen. Do zog er für ain andre Stadt die haist Schiltau4, die man nennet in heyde- *
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Valentin Langmantel, Hans Schiltberger: Hans Schiltbergers Reisebuch nach der Nürnberger Handschrift.. Tübingen: , 1885. Seite 010. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Hans_Schiltbergers_Reisebuch.djvu/010&oldid=727070 (Version vom 10.7.2009)