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Das machte aber auf den Vater nur geringen Eindruck, und er dämpfte Adalberts Männlichkeit um Beträchtliches. Die Mutter nahm natürlich Partei für ihren Ältesten, ein Umstand, der auch nicht besonders dazu angetan war, beruhigend auf die Erregung des Vaters einzuwirken. Die Eltern schrien so lange aufeinander ein, bis die Mutter, nicht als die klügere, sondern als die kurzatmigere, aus dem Zimmer lief, die Tür ins Schloß knallte und nach kurzer Sammlung draußen in der Küche über das Dienstmädchen, die sanfte, wenig schlagfertige Lina herfiel. Vom nicht staubgeputzten Salon an bis zu den Beziehungen Linas zum Biermann wurden dem armen Ding seine Schandtaten vorgehalten. Diese Attacke auf das wehrlose Dienstmädchen gipfelte in dem hingeschnauzten Befehl, die Einmachgläser vom Kleiderschrank im Fremdenzimmer wegzunehmen und die in diesem Zimmer stehende Nähmaschine auf den Flur zu setzen. Das Fremdenzimmer würde wieder benutzt. – – – – – – – – – – – – – – –
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Hermann Harry Schmitz: Der Säugling und andere Tragikomödien. Leipzig: Ernst Rowohlt Verlag, 1911, Seite 53. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Hermann_Harry_Schmitz_Der_Saeugling.djvu/053&oldid=1269051 (Version vom 17.10.2010)