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3 Es herrschen über sie Verderbliche und Gottlose,
die lehren, daß sie selbst gerecht.
4 Und sie verbreiten ihrer Lehren Gift;
sie sind betrügerische Leute
und leben nur sich selber zu Gefallen
und sie verstellen sich in ihrem ganzen Wandel
5 und schmausen gern zu jeder Tageszeit
und schlemmen unersättlich ...
6 Der Armen Güter fressen sie
und sie behaupten,
sie täten dies nur aus Gerechtigkeit;
in Wirklichkeit verderben sie.
7 Ankläger,Händelsüchtige, Betrüger,
die sich verstecken,
um unbekannt zu bleiben,
Gottlose, voll Verbrechen,
voll Ungerechtigkeit,
die von dem Morgen bis zum Abend sagen:
8 „Wir wollen im Überflusse schwimmen,
Gelage haben
und essen, trinken.
Wir wollen uns für Fürsten halten!“
9 Unreines treiben ihre Hände, ihre Herzen:
ihr Mund spricht große Dinge aus.
Sie sagen überdies:
10 „Rühr mich nicht,
damit du mich nicht unrein machst!“
8. Kapitel: Der zweite Zorn
8.Kapitel: Der zweite Zorn
1 Alsdann befällt sie eine zweite Heimsuchung,
ein zweiter Zorn.
wie solches nie bei ihnen war,
von Urzeit bis auf jene Stunde,
wo Er der Erdenkönige Könige gegen sie erweckt,
2 von großer Stärke einen Machthaber,
der die Beschnittenen kreuzigt
und foltert die, die die Beschneidung leugnen.
und sie gefesselt in den Kerker wirft.
3 Den Heiden gibt man ihre Weiber.
Von Ärzten werden ihre Knaben operiert,
um unbeschnitten zu erscheinen.
4 Die andern aber unter ihnen werden schwer gestraft
mit Martern, Feuer, Schwert
und so gezwungen,
die Götzenbilder öffentlich umherzutragen,
befleckt, wie sie, gleich ihren Herren.
5 Von ihren Henkersknechten werden sie genötigt,
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