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Er hat niemals etwas an uns gefunden, Das er lieb zu haben Grund gehabt hätte; und dennoch ließ er die Brunnen seines heiligen Leibes öffnen und sein kostbares Blut in Strömen fließen, daß er damit übergossen und überronnen war. O Herr, dein heiliges Blut wasche ab meine Seele und meinen Leib! O Herr und Gott, deine Entblößung tilge meine Schande! Deine Marter an der Säule der Geißelung meine Weichlichkeit und üppiges Leben! |
Franz Joseph Holzwarth: Passionsbilder. Franz Kirchheim, Mainz 1856, Seite 75. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Holzwarth_Passionsbilder.djvu/81&oldid=1096447 (Version vom 9.05.2010)