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„Du hast geschlafen?“ fragte Beate. „Ja,“ sagte Günther, „und geträumt. Ein Traum, ganz weiß von dir.“ Beckmanns schwarz und goldene Gestalt stand plötzlich in all dem Grün und meldete das Frühstück.
Günther hielt eine Rede. Er stand auf einer Bank, machte weite Armbewegungen, wurde ganz warm von den großen Worten, die er zu den schweren Arbeitergestalten hinuntersprach, die andächtig, ein wenig schläfrig, zuhörten; … das tat ihm wohl. Dann wurde getanzt. Peter besorgte für Günther als Tänzerin die Eve Mankow, ein großes, rothaariges Mädchen mit grellen, rotbraunen Augen in |
Eduard von Keyserling: Beate und Mareile. S. Fischer, Berlin [1903], Seite 19. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Keyserling_Beate_und_Mareile.djvu/19&oldid=1179333 (Version vom 22.07.2010)