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Inzwischen stülpte der Fuchs das Butterfass um, frass die Butter auf und beschmierte noch seinen Kopf mit Schaum, als er nach Hause zurückkehrte. Unterwegs trifft er den Wolf, und fängt an ihn zu bitten: der Wolf möge ihn auf seinen Rücken nehmen, denn er sei so krank, dass er nicht ohne Hülfe nach Hause fortkommen könne, da ihm die alten Weiber von Ilmola so den Kopf zerschlagen hätten, dass das Gehirn schon sichtbar sei. Während der Wolf den Fuchs trug, fing der Fuchs an zu singen: „Der Kranke trägt den Gesunden, „Was singst du?“ frug der Wolf. „Ein altes Lied von meinem verstorbenen Vater,“ antwortete der Fuchs und fing wieder an zu singen. „Oha! ich begreife schon!“ sagte der Wolf und packte den Fuchs an der Pfote. Als der Fuchs sah, dass der Wolf ihn durchschaut hatte, frug er: „von welcher Seite weht jetzt der Wind?“ Der Wolf gab die Antwort zwischen den Zähnen: „idästä“ (von Osten), und liess nicht die Pfote des Fuchses los. Der Fuchs fragt wiederum: „kannst du, armes Wölfchen, mir drei Baumnamen nennen, ohne dich lange zu besinnen?“ Der Wolf sagte: „Espe, Erle, Eiche.“ Da entsprang der Fuchs den Zähnen und neckte den Wolf, der ihn losgelassen hatte. Der Wolf setzt ihm nach. Der Fuchs lief unter eine Baumwurzel. Der Wolf packte den Fuchs am Beine und |
Kaarle Krohn: Bär (Wolf) und Fuchs. Suomalaisen Kurjallisuuden Seuran Kirjapainossa, Helsingissä 1889, Seite 122. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Krohn_B%C3%A4r_(Wolf)_und_Fuchs.djvu/124&oldid=1826742 (Version vom 13.06.2012)