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| Ludwig August Theodor Holscher: Kurze Topographie und Geschichte der Kreis-Stadt Rothenburg in der Preuß. Ober-Lausitz |
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Der Frieden brachte endlich Ruhe und Sicherheit zurück, und Rothenburg, das mit der gesammten Ober-Lausitz seit 1635 dem Sächsischen Churhause erblich gehört hatte, wurde mit einem großen Theile derselben dem Königreiche Preußen einverleibt. Seitdem hat sich Rothenburg, da es von größern Bränden verschont blieb, sehr erholt, und es gewinnt in jedem Jahre an Größe und Wohlstande. Rothenburg wurde der Sitz eines Königl. landräthlichen Amtes, eines Kreis-Steuer-Amtes, eines Kreis-Physici, und eines Kreis-Chirurgi; auch ist eine Königl. Post-Expedition hier eingerichet und mehrere Königl. Steuerbeamten sind hier angestellt. Auch das Gerichts-Amt trägt zur vermehrten Nahrung des Städtchens bei. Seit 1835 sind die Dienste der Bürger gegen Geldrente |
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Ludwig August Theodor Holscher: Kurze Topographie und Geschichte der Kreis-Stadt Rothenburg in der Preuß. Ober-Lausitz. Rothenburg O./L.: Gocksch & Hentschel, 1844. Seite 12. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Kurze_Topographie_und_Geschichte_der_Kreis-Stadt_Rothenburg.djvu/22&oldid=756088 (Version vom 14.7.2009)