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| Herman Melville Übersetzt von Rudolph Garrigue: Vier Monate auf den Marquesas-Inseln oder ein Blick auf Polynesisches Leben 2. Theil |
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Einmal erinnere ich mich, daß die Fischer um Mitternacht zurückkehrten, aber die unzeitige Stunde beschränkte durchaus nicht die Ungeduld der Insulaner. Man sah die vom Ti ausgesandten Boten nach allen Richtungen durch die dunklen Haine forteilen; jedem derselben leuchtete ein Knabe mit einem Feuerbecken mit brennenden getrockneten Cocosästen, welche von Zeit zu Zeit wieder angefüllt wurden mit den Materialien, wie sie gerade am Wege lagen. Der flackernde Schein dieser ungeheuren Feuerbecken, welcher in den tiefsten Winkeln des Thales aufblitzte und unter dem dichten Baldachin der Baumkronen rasch hinglitt, das wilde Jauchzen der frohen Boten, welches ihr Herannahen verkündete und |
Herman Melville Übersetzt von Rudolph Garrigue: Vier Monate auf den Marquesas-Inseln oder ein Blick auf Polynesisches Leben, 2. Theil. Gustav Mayer, Leipzig 1847, Seite 153. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Melville-Vier_Monate_auf_den_Marquesas-Inseln._Teil_2.djvu/159&oldid=1805544 (Version vom 10.05.2012)