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| Herman Melville Übersetzt von Rudolph Garrigue: Vier Monate auf den Marquesas-Inseln oder ein Blick auf Polynesisches Leben 2. Theil |
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Einige Tage lang, als ich erst ins Thal gekommen war, hörte ich wol funfzigmal das magische Wort: „Taboo“ mir zurufen, weil ich irgend eine der Verordnungen desselben unbewußt übertreten hatte. Den Tag nach unserer Ankunft reichte ich zufällig Tobias etwas Tabak über den Kopf eines zwischen uns sitzenden Eingebornen. Dieser sprang auf als hätte ihn eine Natter gestochen, und sämmtliche Leute im Hause schrieen mit einem unzweideutigen Ausdruck von Abscheu das magische Wort. Ich habe nie mir eine ähnliche Übertretung zu Schulden kommen lassen, welche die Gesetze der feinen Bildung eben so sehr verletzten, wie |
Herman Melville Übersetzt von Rudolph Garrigue: Vier Monate auf den Marquesas-Inseln oder ein Blick auf Polynesisches Leben, 2. Theil. Gustav Mayer, Leipzig 1847, Seite 178. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Melville-Vier_Monate_auf_den_Marquesas-Inseln._Teil_2.djvu/184&oldid=1805565 (Version vom 10.05.2012)