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Leppich wußte durch mechanische Kunstgriffe nicht nur das fehlerhafte Mittönen der Octaven, hinwegzuschaffen, sondern auch durch eine richtigere neuerfundene Mensur; welche die Seele der relativen Tonmasse eines Instrumentes ist, dem produzirten Tone die mögliche Schönheit, vollkommne Reinheit, verhältnismäßige Völle und Stärke zu geben. Bey dem Entwurfe dieser Mensur, machte Leppich durch die dabey gemachten Versuche, die wichtige Entdeckung: daß auch ohne winkelförmige Stäbe und Cylinder, noch schönere und viermal stärkere Töne hervorgebracht werden können. Diese ihm nun ganz eigene Erfindung ist Leppich gesonnen ehestens zu Paris, wohin dermal seine Reiße gerichtet ist, durch den Bau eines neuen Instrumentes zu bewähren, worauf er nach seiner Versicherung bereits einige Bestellungen angenommen hat. (Die Fortsetzung folgt.)[WS 1]
Anmerkungen (Wikisource)
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unbekannt: Biographische Notizen von Franz Leppig Mechanikus. Carl Philipp Bonitas, Würzburg 1811, Seite 21. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Neue_fr%C3%A4nkisch_w%C3%BCrzburgische_Chronik-Biographische_Notizen_Leppich-19-21.pdf/3&oldid=1733696 (Version vom 9.12.2011)