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§. 13. Ferner wird das Wort Ehre in der Schrift gebraucht, um Beförderung zu einem mächtigen und erhabenen Amte auszudrücken. So gebraucht es David, wenn er von Christo zu Gott sagt: „Mit Ehre und Schmuck hast du ihn gekrönet; er hat große Ehre an deiner Hülfe!“[2] (oder an deinem Heile!) D. h.: Gott hat Christo Gewalt über alle seine Feinde gegeben und ihn zu großer Herrschaft erhoben. Salomo sagt: „Die Furcht des Herrn ist Zucht zur Weisheit, und ehe man zu Ehren kommt, muß man zuvor leiden.“[3] D. h.: Ehe man befördert wird, muß man zuvor Demüthigungen erfahren. Und an einem andern Orte sagt er: „Wie der Schnee im Sommer und der Regen in der Ernte, so reimt sich dem Narren Ehre nicht.“[4] |
Wilhelm Penn: Ohne Kreuz keine Krone. Georg Uslar, Pyrmont 1826, Seite 155. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Penn_Ohne_Kreuz_keine_Krone.djvu/163&oldid=1853980 (Version vom 26.07.2012)