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Dann blieb Alles still. Er riß die andere Pistole von der Wand, und ohne Kleidung, im nackten Hemde, stürzte er aus dem Zimmer; im Hinausgehen griff er nach dem Haken an der Thür, aber der Schlüssel fehlte. „Leo, Leo!“ rief er auf der Treppe draußen. „Mein Hund, wo bist du?“ - Nichts regte sich. Noch einmal rief er und stieg dann in den noch dunkeln Hausflur hinab. Da wurden seine Füße durch etwas aufgehalten, was nicht weichen wollte; als er sich bückte, fuhr seine Hand über langes, seidenweiches Haar. - Er stieß einen lauten Schrei aus. Noch einmal bückte er sich; dann rannte er - er wußte selbst nicht weshalb - in die Kammer seiner alten Dienerin; aber die taube |
Theodor Storm: Waldwinkel. Braunschweig: Geoge Westermann, 1875, Seite 109. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Pole_Poppensp%C3%A4ler.djvu/109&oldid=1203474 (Version vom 18.08.2010)