Seite:Prosector poeticus.djvu/8

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Die zu klin’schen Vogelschießen
Einladend ihn sollen grüßen. –

Kaum hat nun der klin’sche Fuchs
Diese Worte hier gelesen,
Eilt zur Buchhandlung dann flugs
Er hin, oder schickt den Besen,
Diese Werke ihm zu bringen.
„Bald wird Dir es nun gelingen,
Wie ein Stern am klin’schen Himmel
Hell zu strahlen. Im Gewimmel
Griechischer und röm’scher Namen
Soll Dein Geist nicht mehr erlahmen.

Hat den „Hyrtl“ er studieret,
Nach der „Nachtlamp’“ praktizieret,
Denkt er dann: „Dir kann nichts fehlen,
Helfen kannst Du allen Seelen!“
Doch passiert’s, daß zu den Toten
Ein Patient ihm wird entboten,
Dann – ach, helfen „Lampe“, „Hyrtl“
Nicht mehr! Nein, in jenem Viertel
Will ich heute Cicerone
Sein und führen Euch, denn ohne

Empfohlene Zitierweise:

Anonym: Prosector poeticus. Carl Garte, Leipzig 1888, Seite 6. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Prosector_poeticus.djvu/8&oldid=1213277 (Version vom 26.08.2010)