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voneinander verschieden sind. Hieraus ergibt sich, daß die Fortpflanzungsgeschwindigkeit nach oben hin größer wird, und zwar in dem Maße, daß der Unterschied für die zwei genannten Strahlen gegeben wird durch
Das zweite Beispiel ist folgendes. An zwei Stellen Die Geschwindigkeit der Lichtquelle im Moment des Aussendens sei
entsprechen. Falls man zur Berechnung des kleinen Bruchteils
so daß
wird. Hieraus folgt, daß man im Gravitationsfeld, wenn man an einer bestimmten Stelle beobachtet, den Teilchen in der Lichtquelle eine um so größere Frequenz zuschreiben wird, an je höherer Stelle sich die Lichtquelle befindet. Wir haben hier aus dem Äquivalenzprinzip zwei Folgerungen abgeleitet, die eine experimentelle Prüfung zulassen. Dabei ist es vorteilhaft, sich ein so intensives Gravitationsfeld wie das der Sonne zunutze zu machen. Entsprechend der ersten Folgerung wird die Fortpflanzungsgeschwindigkeit um so kleiner sein, je mehr man sich der Sonne nähert |
Hendrik Antoon Lorentz: Das Relativitätsprinzip. B.G. Teubner, Leipzig und Berlin 1914, Seite 35. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Relativitaetsprinzip_(Lorentz).djvu/37&oldid=1503535 (Version vom 4.03.2011)


und
, deren erste eine Strecke h oberhalb der zweiten liegt, befinden sich eine homogenes Licht ausstrahlende Lichtquelle L und ein Spektroskop S. Befinden beide sich in einem System ohne Beschleunigung und ohne Schwerkraft, so wird L mit einer bestimmten Frequenz
schwingen und wird die Spektrallinie in S eine jener Frequenz entsprechende Lage haben. Um nun zu schließen, was daran durch die Schwerkraft geändert werden kann, haben wir nur zu untersuchen, welchen Einfluß eine gemeinschaftliche beschleunigte Bewegung von L und S nach oben haben wird.
, die des Spektroskops im Moment der Beobachtung
. Letztere ist größer als erstere. Nach dem 
die Geschwindigkeit des Lichtes konstant = c ansetzt, so findet man
