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Fridolin ließ unmutig ihre Hand los. „Und wenn an jenem Abend“, sagte er dann, „zufällig ein anderer an deinem Fenster gestanden hätte und ihm wäre das richtige Wort eingefallen, zum Beispiel – –“, er dachte nach, welchen Namen er nennen sollte, da streckte sie schon wie abwehrend die Arme vor. „Ein anderer, wer immer es gewesen wäre, er hätte sagen können, was er wollte, – es hätte ihm wenig geholfen. Und wärst nicht du es gewesen, der vor dem Fenster stand,“ – sie lächelte zu ihm auf –, „dann wäre wohl auch der Sommerabend nicht so schön gewesen.“ |
Arthur Schnitzler: Traumnovelle. Berlin, S. Fischer 1926, Seite 14. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Schnitzler_Traumnovelle.djvu/16&oldid=1203188 (Version vom 18.08.2010)