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Sie stand in der Türe, weiß und zart, und schüttelte mit einem Blick auf Fridolin traurig den Kopf. Fridolin erblickte in einem großen Wandspiegel rechts einen hageren Pilger, der niemand anderer war als er selbst, und wunderte sich darüber, mit so natürlichen Dingen es eigentlich zuging. Pierrette war verschwunden, der alte Maskenverleiher sperrte hinter ihr ab. Dann öffnete er die Wohnungstür und drängte Fridolin ins Stiegenhaus. „Verzeihen Sie,“ sagte Fridolin, „meine Schuldigkeit..“ „Lassen Sie, mein Herr, Bezahlung erfolgt bei Rückstellung, ich traue Ihnen.“ |
Arthur Schnitzler: Traumnovelle. Berlin, S. Fischer 1926, Seite 53. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Schnitzler_Traumnovelle.djvu/55&oldid=1213756 (Version vom 26.08.2010)