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In diesem Augenblick aber flüsterte es neben ihm: „Parole!“ Ein schwarzer Kavalier war unversehens zu ihm hingetreten, und da Fridolin nicht gleich erwiderte, stellte er seine Frage ein zweites Mal. „Dänemark“, sagte Fridolin. „Ganz recht, mein Herr, dies ist die Parole des Eingangs. Die Parole des Hauses, wenn ich bitten darf?“ Fridolin schwieg. „Sie wollen nicht die Güte haben, uns die Parole des Hauses zu sagen?“ Es klang messerscharf. Fridolin zuckte die Achseln. Der andere trat in die Mitte des Raumes, erhob die Hand, das Klavierspiel verstummte, der Tanz brach ab. Zwei andere Kavaliere, einer in Gelb, der andere in Rot, traten herzu. „Die Parole, mein Herr“, sagten sie beide gleichzeitig. |
Arthur Schnitzler: Traumnovelle. Berlin, S. Fischer 1926, Seite 67. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Schnitzler_Traumnovelle.djvu/69&oldid=1221496 (Version vom 2.09.2010)