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| Reinhold Steig: Literarische Umbildung des Märchens vom Fischer und siner Fru. In: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Litteraturen |
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Literarisch steht die Erzählung vom Fischer immer neben dem Märchen vom Machandelboom. Beide wurden zu gleicher Zeit, 1806, von Runge niedergeschrieben. 1808 erfolgte durch Arnim der Druck des Machandelbooms in der Einsiedlerzeitung, 1812 dann erst der doppelte Druck des Fischers: in dem Archiv für das Studium der neueren Sprachen (CVII, 277) habe ich dargetan, daß der Text der Märchen bei Grimms durch ihres Verlegers Georg Reimer Schuld und unberechtigte Einmischung verdorben ist, dagegen Arnim für den Machandelboom und Büsching für den Fischer den der Urschrift am nächsten stehenden Text uns bieten. Bestätigung erbringt noch ein Aufsatz Jacob Grimms in den Altdeutschen Wäldern. Wo dieser nämlich im „Kommentar zu einer Stelle in Eschenbachs Parcifal“, mit dem die Altdeutschen Wälder beginnen, von der Farbenreihe schwarz, weiß, rot handelt und die Märchen durchgeht, in denen Eltern sich ein Kind wünschen so weiß wie Schnee, so rot wie Blut, so schwarz wie ein Rabe – da führt er auch (S. 11) eine Stelle aus dem Eingang des „Märchens vom Wacholderbaum“ an und schreibt sie in folgender Weise hin: |
Reinhold Steig: Literarische Umbildung des Märchens vom Fischer und siner Fru. In: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Litteraturen. Georg Westermann, Braunschweig 1903, Seite 9. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Steig_Umbildung_Fischer_und_siner_Fru.djvu/2&oldid=1375620 (Version vom 12.12.2010)