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Sie sah ihn voll Erstaunen an: „So schiltst Du Dich ja selber!“ sagte sie. – „Das thu’ ich, Elke; aber es war bisher auch so viel Anderes zu beschaffen!“ „Ja, Hauke; gewiß, Du hast genug gethan!“ Er hatte sich in den Lehnstuhl des alten Deichgrafen gesetzt, und seine Hände griffen fest um beide Lehnen. „Hast Du denn guten Muth dazu?“ frug ihn sein Weib. – „Das hab’ ich, Elke!“ sprach er hastig. „Sei nicht zu rasch, Hauke; das ist ein Werk auf Tod und Leben; und fast Alle werden Dir entgegen sein, man wird Dir Deine Müh’ und Sorg’ nicht danken!“ Er nickte: „Ich weiß!“ sagte er. |
Theodor Storm:Der Schimmelreiter. Berlin: Gebrüder Paetel, 1888, Seite 111. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Storm_Der_Schimmelreiter.djvu/111&oldid=1403549 (Version vom 8.01.2011)