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Der starke, etwas schlagflüssige Hauswirth saß am Ende des blankgescheuerten Tisches im Lehnstuhl auf seinem bunten Wollenpolster. Er hatte seine Hände über dem Bauch gefaltet und starrte aus seinen runden Augen befriedigt auf das Gerippe einer fetten Ente; Gabel und Messer ruhten vor ihm auf dem Teller. „Guten Tag, Deichgraf!“ sagte Haien, und der Angeredete drehte langsam Kopf und Augen zu ihm hin. „Ihr seid es, Tede?“ entgegnete er, |
Theodor Storm:Der Schimmelreiter. Berlin: Gebrüder Paetel, 1888, Seite 41. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Storm_Der_Schimmelreiter.djvu/41&oldid=1432469 (Version vom 27.01.2011)