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Acht Tage nach dieser kalten Nacht vermochte sie ihr Bett nicht zu verlassen; zwei Monate später war sie gestorben. Er hatte sie nicht wieder gesehen; aber seit ihrem Tode ist seine Begierde erloschen, er trägt jetzt schon jahrelang ihr frisches Bild mit sich herum, und ist gezwungen eine Todte zu lieben. |
Theodor Storm: Sommergeschichten und Lieder. Duncker, Berlin 1851, Seite 117. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Theodor_Storm_Sommergeschichten_und_Lieder.djvu/125&oldid=1154578 (Version vom 28.06.2010)